AG Jugendbeteiligung

1. Was ist die AG Jugendbeteiligung?

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendbeteiligung ist eine offene Gruppe von jungen Menschen im Alter von 14 bis 21 Jahren, die sich im Dialog mit Politik auseinandersetzt und nach Möglichkeiten sucht, politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Wir sind prodemokratisch, unparteiisch und überparteilich ausgerichtet und erkennen die volle Kompetenz von Jugendlichen an, politisch relevante Aussagen über ihre Lebenswirklichkeit zu treffen. Begleitet wird die AG von einer Kooperation aus der didaktischen Leitung der Gesamtschule Stadtmitte und dem städt. Jugendclubhaus MG-Westend. In regelmäßigen Abständen erfolgen Treffen, Veranstaltungen und Ausflüge der Teilnehmer. Wir arbeiten transparent, offen für alle und in zahlreichen Kooperationen, unter anderem mit der Bezirks SV, dem Stadtjugendring, der Stadtverwaltung MG und im Dialog mit Vertretern der Kommunal- und Bundespolitik.

 

  • Konzeptpapier zur Integrationskonferenz der AG Jugendbeteiligung >>>
  • Partizipation Gliederung nach Ebenen >>>
  • Planungsstand Jugendbeirat; zur Wahl und Zusammensetzung >>>

 

 

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2. Ziele und Themen der AG Jugendbeteiligung


Ziele und Themen der AG Jugendbeteiligung:

Wir beschäftigen uns mit ... Was wollen wir erreichen


Der politischen Teilhabe von Jugendlichen in der Stadt

 

- Jugendbeteiligung (und Jugendwahlbeteiligung ab16J) steigern, von Politikern gehört werden und auf Augenhöhe mit ihnen zusammenarbeiten, mit anderen Jugendlichen wichtige Themen diskutieren, den politischen Dialog offen suchen und vorantreiben

 

Dem Verstehen von Politik in der Stadt

- Informiert sein, direkt angesprochen werden in Themen, die uns betreffen, neu gewonnene Information direkt im Rahmen unserer Interessen einsetzen; Bildungs- und Kommunikationssysteme mitgestalten, die Jugendlichen, Kindern und anderen Menschen, deren Zugang zum politischen Dialog erschwert ist, die Grundlagen für politische Beteiligung näherbringen soll

 

Dem miteinander reden

- Politiker dazu zu bringen auf unsere Art mit uns zu sprechen, digital vernetzt und direkt erreichbar zu sein

- Als Übersetzer und Vermittler für die Interessen von jüngeren Kindern zu arbeiten und ihre Interessen ebenso zu schützen

- Den politischen Dialog offener gestalten und der Ausgrenzung von uns und anderen unterrepräsentierten Gruppen entgegenzuwirken.

Der politischen, demokratischen Unabhängigkeit

- unabhängig von bestehenden Vertretungsstrukturen, Parteistrukturen und deren Jugendorganisationen bleiben, ohne deren Kompetenzbereiche einzuschränken, als ergänzende Struktur Kompetenzen und Kräfte bündeln

- selbstständig im Dialog auf Augenhöhe, vorurteils- und beeinflussungsfrei unsere politische Meinung bilden und vertreten dürfen

 

Dem aktiven Verändern von MG

- Orte aufzubauen und mitzugestalten, wo wir uns wohlfühlen, Projekte zu verwirklichen, die auch Jugendlichen die nach uns kommen helfen sollen, die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung von Jugendlichen in MG selbst mit zu organisieren, Kompetenzen erlangen, um die als notwendig erachteten Struktur zu etablieren, die eine demokratische Beteiligung im Rahmen unserer Vorstellung ermöglicht

 

3. Chronologie und Übersicht der Aktionen

Erste Vorbereitungen und Kooperationsabsprachen zwischen der Gesamtschule Stadtmitte und dem städt. Jugendclubhaus MG-Westend im März 2014

Gründungstisch am 11. Juni 2014 mit öffentlicher Einladung und Vorträgen, u. a. von der Vertretung des Oberhausener Jugendrates, sowie Vorstellung des Kinder- und Jugendrates NRW durch den Landesdelegierten Marcel Winkel und der im Februar neugegründeten Bezirks SV durch den Vorsitzenden Jannan Safi. Reflexionen über die vergangene Kommunalwahl am 25.05.2014 vor allem hinsichtlich der geringen Wahlbeteiligung.

Im Ergebnis: Gründung der AG Jugendbeteiligung, Einrichtung einer Planungsgruppe zur Erarbeitung eines Konzeptes zu den Möglichkeiten der Etablierung eines Jugendparlamentes.

Festsetzung eines Workshop-Termins für die Jugendlichen.

Am 29.06.2014 wurde ein ganztägiger Workshop unter der Prämisse „Einflussmöglichkeiten in der Kommunalpolitik für Kinder und Jugendliche“ unter Leitung von Initiatoren des Jugendparlamentes Bielefeld im städt. Jugendclubhaus MG-Westend durchgeführt.

Seit Sommer 2014 erfolgen regelmäßige Treffen (etwa 1 mal monatlich) der AG Jugendbeteiligung.

Herbst 2014: Veranstaltung einer Info-Party.

Frühling 2015: Kontaktaufnahme und Gespräche mit Vertretung der Stadtverwaltung und der neuen Sozialdezernentin Frau Schall.

Nach Abstimmung am 01.05.2015 Demonstrationsteilnahme beim Bündnis „MG stellt sich quer“ zur politischen Darstellung der toleranten, ermittelnden, integrativen und antirassistischen Grundausrichtung der AG Teilnehmer.

Im Sommer Evaluation der kommunalpolitischen Meinung zur Stärkung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen.

Ausarbeitung und Durchführung des Workshop 2 „Stärkung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ bei der 5. Integrationskonferenz Mönchengladbach.

Im Herbst 2015 erste Vorbereitungstreffen mit Vertretern der BezirksSV und interessierten SV-Mitgliedern.

Winter 2015/16 und Frühling 2016: gemeinsame Konzepterarbeitung und Unterstützung des letztlich resultierenden Konzeptes „Jugendbeirates für MG“ (PowerPoint findet sich ich in den Unterlagen der BezirksSV).

Gespräche zwischen Vertretern der AG und dem Oberbürgermeister Reiners im Sommer 2016.

Festsetzung gemeinsamer Leitziele; vgl. „Ziele und Themen der AG Jugendbeteiligung“ im Konzeptpapier zur Integrationskonferenz.

Teilnahme an der 6. Integrationskonferenz im Mai 2016.

Oktober 2016: Tagesausflug zum „Haus der Geschichte“ in Bonn.

Gespräche mit dem Fraktionsvorsitzenden Heinrichs und Schlegelmilch von SPD und CDU im Herbst 2016.

Am 26.01.2017 und 27.01.2017: Ausflug mit Plenarbesuch und Diskussionsrunde im Bundestag Berlin auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel mit finanzieller Unterstützung des Vereins „Aktiv für MG e. V.“

Ab Mai 2017: Mitinitiation und regelmäßige Teilnahme an der Aktion „Puls of Europe“ in Mönchengladbach (Rheydt).

Ende Mai 2017: Teilnahme an der 7. Integrationskonferenz Mönchengladbach.

Sommer und Herbst 2017: regelmäßige Treffen und gemeinsame Freizeitpläne.

Herbst 2017: gemeinsames Bowlingspielen und Kinobesuch.

Kommende Aktionen:

Beteiligung an den Planungs- und Umsetzungsaufgaben; die Einrichtung eines Jugendbüros sollte beschlossen werden.

Geplant ist die Teilnahme am „European Youth Event“ im Europäischen Parlament in Straßburg im Sommer 2018. Anmeldung hier bis zum 15.01.2018.